Rückschau auf den Finaltag, 26. 09. 2021

Anna Bondar auch durch Regen nicht zu stoppen

Die Ungarin gewinnt beide Titel bei den WTO

Die ganze Woche „Kaiser-Wetter“ und dann „Fritz Walter-Wetter“. Bis zum Stand von 6:2, 4:1 von Anna Bondar gegen die Französin Clara Burel im Einzel-Endspiel hielt das Wetter noch, doch dann öffnete der Himmel seine Schleusentore. Die Zuschauer fanden Unterschlupf im Turnierdorf und in der großen Tennishalle der T2-Anlage, leider flüchtete auch ein Teil der Zuschauer. Doch sie haben noch Einiges versäumt, so auch der Hessische Innenminister Peter Beuth, der terminbedingt die Regenpause nicht abwarten konnte. Nach rund 2 ½ Stunden ging es unter den Augen von Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz und OB Gerd-Uwe Mende weiter. Anna Bondar, die schon im ersten Satz furios begann, beendete den zweiten Satz mit 6:4 und gewann damit souverän den Wanderpokal der WTO, das Preisgeld und 115 Weltranglistenpunkte.

Wiesbaden Tennis Open 2021 |  Foto: Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de
Anna Bondar
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Clara Burel
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Vor der Regenpause: Turnierdirektor Rolf Schmid, Kultusminister Alexander Lorz, Innenminister Peter Beuth
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Die Siegerehrung mit Kultusminister Alexander Lorz
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Anna Bondar mit dem WTO-Wanderpokal
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Anna Bondar und Clara Burel

Nach einer weiteren kurzen Pause folgte dann das Doppel-Endspiel. Es war eine Demonstration des Damen-Tennis und wohl das beste und hochwertigste Doppel-Tennis der gesamten Woche. Mit 6:7, 6:2 und 10:4 im Match-Tiebreak besiegten Anna Bondar und Lara Salden die überaus sympathische Kombination Arianne Hartono/Olivia Tjandramulia. Großer Applaus für alle Spielerinnen.

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Arianna Hartono
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Olivia Tjandramulia
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Lara Salden
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Die glücklichen Siegerinnen: Lara Salden und Anna Bondar
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Die Sponsorensprecher Peter Gresch und Andreas Siegmund, Lara Salden, Anna Bondar, Arianne Hartono, Olivia Tjandramulia, Rolf Schmid, Christian Tarau (v.l.n.r.)

Held des Tages war allerdings ein Anderer: Florian Hintz, der es schaffte, den Center Court nach dem Regenschauer wieder in bespielbaren Zustand zu versetzen. Turnierdirektor Rolf Schmid bedankte sich deshalb besonders bei ihm, aber auch bei dem gesamten WTO-Team, den Ballkindern, Schieds- und Linienrichtern und natürlich auch bei den Sponsoren, ohne deren Zutun ein solches Turnier nicht möglich wäre. Auf ein Neues im nächsten Jahr.

Wiesbaden Tennis Open 2021 |  Foto: Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de
Turnierdirektor Rolf Schmid bedankt sich bei allen Teilnehmern

Tag 7 | 26. 09. 2021

Das war’s mal wieder

 

Wie schnell die Zeit vergeht, die Tage, die Turnierwoche. Eben sprachen wir noch über die Qualifikation der Tennisspielerinnen für’s Hauptfeld, schon steht das Finale auf dem Programm. Nein, ganz so war es nicht. Dazwischen standen eine Menge Arbeit, Managementaufgaben, Organisieren und natürlich auch Improvisieren, vor allem aber fantastisches Damentennis auf höchstem Niveau.

Insgesamt gesehen hat das Team um Turnierdirektor Rolf Schmid richtig gute Arbeit geleistet. Und das, obwohl keiner im Team Profi ist, sondern alle nur ehrenamtlich und aus Spaß an einer solchen Veranstaltung tätig sind.

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Die T2-Anlage
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Fachkundiges Publikum auf der T2-Anlage

Was gestern geschah

Am gestrigen Tag wurden nur zwei Spiele ausgetragen, das Halbfinale in der Einzel-Konkurrenz. Die hatten es aber in sich. Alle vier Teilnehmerinnen waren hervorragend aufgelegt und boten den Zuschauern erstklassige Tennis-Unterhaltung. Der Lohn war der Einzug ins heutige Finale. Im ersten Halbfinale standen sich die Ungarin Anna Bondar, Nr. (3) der Setzliste, und die Schweizerin Conny Perrin gegenüber. Nach 79 Minuten Spielzeit ging Anna Bondar unter dem Applaus des fachkundigen Publikums mit 6:2, 6:3 als Siegerin vom Platz.

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Anna Bondar
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Genau da musste der Ball hin
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Conny Perrin
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In or Out?
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Faire Gratulation an die Siegerin

Moderator Hermann Ohletz gratulierte der Siegerin und entlockte ihr in souveräner Weise ein kurzes Statement. Wir freuen uns auf die erste Finalistin am heutigen Sonntag.

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Moderator Hermann Ohletz im Interview mit Anna Bondar

Im Anschluss stand das zweite Halbfinale auf dem Programm. Zwei vom Typus her völlig verschiedene Spielerinnen trafen hier aufeinander: Die Nr. (1) der Setzliste Clara Burel aus Frankreich und die erst über die Qualifikation ins Hauptfeld gelangte Mazedonierin Lina Gjorcheska. Während bei Clara Burel das kraftvolle Spiel im Vordergrund stand, konnten bei ihrer Gegnerin Gjorcheska eher Eleganz und Geschmeidigkeit bewundert werden. Nach hartem Dreisatz-Kampf und sensationellen Ballwechseln stand Clara Burel mit 4:6, 6:4, 6:4 als Siegerin und damit als zweite Finalistin fest.

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Lina Gjorcheska
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Lina Gjorcheska: ausgepumpt nach heftigem Ballwechsel
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Clara Burel
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Endlich einmal Emotionen der sonst so coolen Clara Burel

Routiniert bat Moderator Hermann Ohletz auch hier wieder die Siegerin um eine kurze Einschätzung des Matches.

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Moderator Hermann Ohletz mit Clara Burel

Nach getaner Arbeit oder besser nach erfolgreichem Spiel standen die Ballkinder bei den Siegerinnen um Fotos und Autogramme an.

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Anna Bondar mit Ballkindern
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Clara Burel gibt Autogramme

Was passiert heute?

Der Höhepunkt der WTO: das Finale. Im Einzel trifft die Nr. (1) auf die Nr. (3) der Setzliste, Clara Burel gegen Anna Bondar. Und dabei geht es um 115 Weltranglisten-Punkten und (umgerechnet) € 11.047,– für die Siegerin bzw. 70 Weltranglisten-Punkte und € 5.907,– für die Zweitplatzierte.

Etwas bescheidener geht es im Doppel-Finale zu. Hier erhalten die Siegerinnen zwar ebenfalls je 115 Weltranglisten-Punkte,  doch „nur“ (umgerechnet) je € 2.021,–. Die beiden unterlegenen Finalistinnen dürfen sich über je 70 Weltranglisten-Punkte und je € 1.010,50 freuen. Die Zuschauer sehen heute Anna Bondar zum zweiten Mal, diesmal mit ihrer Partnerin Lara Salden, gegen die australisch/niederländische Kombination Olivia Tjandramulia/Arianne Hartono.

Übrigens: Wenn eine Spielerin – wie heute Anna Bondar – sowohl im Einzel- als auch im Doppel-Finale steht, muss nach ITF-Regularien zuerst das Einzel und dann erst das Doppel gespielt werden.

Zu den heutigen Finalspielen mit anschließender Siegerehrung hat sich Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Sport angekündigt. Insbesondere dürfen wir den Hessischen Minister des Inneren, Peter Beuth, der selbst ein begeisterter Tennisspieler ist, begrüßen.

Zum Abschluss der WTO bietet sich ein Besuch des Turnierdorfes an, wo auf die Siegerinnen und das gesamte WTO-Team angestoßen werden kann.

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Zum Abschluss der WTO ein Glas Sekt im Turnierdorf

Tag 6 | 25. 09. 2021

T0p Niveau auf der T2-Anlage

 

Mittlerweile hat es sich wohl rumgesprochen, dass auf der T2-Anlage mit den WTO Tennis auf höchstem Niveau geboten wird. Denn langsam nehmen die Zuschauerzahlen zu. Und was uns die Spielerinnen an Qualität gezeigt haben, war allererste Sahne. Ganz besonders sei hier das Match des Tages erwähnt, das alle Zuschauer begeisterte.

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Die T2-Anlage während des "Match of the day"
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Die T2-Anlage während des "Match of the day"

Was gestern geschah

Der gestrige Tag begann mit den Viertelfinal-Spielen im Einzel. Im rein schweizerischen Duell standen sich Conny Perrin und Ylena In-Albon gegenüber. Hier behielt Conny Perrin überraschend klar mit 6:1, 6:3 die Oberhand und zog damit ins Halbfinale ein.

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Ylena In-Albon
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Conny Perrin

Spannend verlief das Match zwischen der an (7) gesetzten Italienerin Lucrezia Stefanini und der an (3) gesetzten Ungarin Anna Bondar. Das 6:3, 6:3 für Anna Bondar spiegelt den fast ausgeglichenen Kampf der beiden Kontrahentinnen nicht so ganz wieder. Doch hatte der höhere Platz in der Setzliste offenbar seine Berechtigung gehabt.

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Anna Bondar
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Lucrezia Stefanini

Leider musste Federica Di Sarra aus Italien im Match gegen die Mazedonierin Lina Gjorcheska beim Stand von 1:6, 0:2 verletzungsbedingt aufgeben. Wir hoffen, dass die Verletzung nicht allzu schlimm ist und wünschen ihr gute Besserung.

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Federica Di Sarra
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Lina Gjorcheska

Das Match des Tages war das abschließende Einzel zwischen der an (1) gesetzten Französin Clara Burel und der Rumänin Alexandra Ignatik. Sensationelle Ballwechsel, harte Schläge und kurze Stopps wurden von dem fachkundigen Publikum mit herzlichem Applaus belohnt. Clara Burel, die elf Jahre jünger als ihre Gegnerin ist, setzte sich nach über zwei Stunden schließlich mit 7:6, 6:4 durch. Übrigens: Die sympathische Alexandra Ignatik war unter ihrem Mädchennamen Cadantu im Januar 2014 bereits die Nr. 59 der Weltrangliste.

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Clara Burel
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Alexandra Ignatik

Die Doppel-Konkurrenz begann am gestrigen Nachmittag mit der Halbfinal-Partie zwischen der Niederländerin Arianne Hartono mit ihrer Partnerin Olivia Tjandramulia aus Australien und der türkisch/slowenischen Paarung Ipek Oz/Nika Radisic. Das klare Ergebnis von 6:3, 6:3 für Hartono/Tjandramulia war nach dem bisherigen Turnierverlauf nicht erwartet worden. Die strahlenden Siegerinnen betonten noch einmal die hohe Qualität des Turniers und insbesondere auch der gesamten T2-Anlage und legten noch ein kurzes Training auf einem der Nebenplätze ein.

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Arianne Hartono (r.), Olivia Tjandramulia
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Ipek Oz (l.), Nika Radisic

Und dann folgte das bereits am Vortag als Highlight angekündigte Doppel mit den als letzte Deutsche im Turnier verbliebenen Anna Zaja/Anna Klasen. Ihre Gegnerinnen waren die an (4) gesetzten Anna Bondar aus Ungarn und Lara Salden aus Belgien. Trotz aufopferungsvollem Kampf und heftiger Gegenwehr war gestern nicht der Tag der beiden Deutschen. Bondar/Salden waren offensichtlich zu stark und so zogen sie mit 6:3, 6:1 ins Finale ein. Trotzdem freuten sich die beiden Annas über ihr Ergebnis, zumal sie in dieser Kombination zum ersten Mal in einem Turnier zusammengespielt haben. Die dritte Anna (Bondar) tritt damit neben dem Halbfinale im Einzel auch im Doppelfinale an.

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Anna Klasen, Anna Zaja vor dem Match
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Anna Klasen, Anna Zaja: zufriedenes Lächeln nach dem Match
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Absolute Sympathieträger: Anna Bondar (r.), Lara Salden

Was passiert heute?

Am heutigen Samstag stehen die beiden Halbfinal-Matches im Einzel auf dem Turnierplan. Wir erwarten wieder hochklassiges Tennis, denn das Finale am Sonntag winkt und damit ein Sprung nach oben in der Weltrangliste.

Schließlich möchten wir allen Zuschauern noch den Weg ins Turnierdorf empfehlen, wo sie bei Snacks und kühlen Getränken den Tag ausklingen lassen können.

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Tag 5 | 24. 09. 2021

Traumhaftes Wetter und traumhafte Spiele

 

Bei traumhaftem Wetter nahmen die WTO richtig Fahrt auf. Erwartete Siege wechselten sich mit Enttäuschungen ab. Und leider schieden unter den Augen der Bundestrainerin Barbara Rittner alle vier deutschen Spielerinnen im Einzel aus. Dafür gab es in der Doppel-Konkurrenz eine – aus deutscher Sicht – positive Überraschung.

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Bundestrainerin Barbara Rittner

Was gestern geschah

Turnierdirektor Rolf Schmid hatte uns für den gestrigen Tag traumhafte Ballwechsel versprochen. Er hat nicht übertrieben! Im ersten Match des Tages verlor Anna Klasen gegen die Italienerin Federica di Sarra trotz großen Kampfes und traumhafter Ballwechsel knapp mit 4:6, 5:7.

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Federica di Sarra
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Anna Klasen

Die Bundestrainerin kam extra auf die T2-Anlage, um sich die Nachwuchsspielerinnen Katharina Gerlach und Lena Papadakis anzuschauen. Sie konnte zwar das Talent und den Kampfgeist beider Spielerinnen erkennen, doch reichte dies nicht zum Sieg. So unterlag Katharina Gerlach der Schweizerin Ylena In-Albon 2:6, 4:6, und Lena Papadakis ging es nicht viel besser gegen die an (1) gesetzte Französin Clara Burel (2:6, 7:6, 0:6).

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Clara Burel
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Lena Papadakis
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Ylena In-Albon

Die im Einzel letzte deutsche Spielerin Stephanie Wagner stemmte sich in einem spannenden Match lange Zeit gegen die Niederlage gegen die Italienerin Lucrezia Stefanini, sie konnte aber letztlich nichts mehr dagegen ausrichten (1:6, 7:6, 1:6). Ihr Trainer, der frühere deutsche Tennis-Star Marc-Kevin Goellner, kommentierte die Niederlage mit „Schade, schade, Schokolade“ und verließ mit hängenden Schultern die T2-Anlage.

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Marc-Kevin Goellner

Und nun zum – wie gesagt aus deutscher Sicht – Positiven. Im letzten Spiel des Tages auf dem Center Court standen sich im Doppel die deutsche Paarung Anna Klasen/Anna Zaja und die an (1) gesetzte Mazedonien-Schweizer Kombination Lina Gjorcheska/Xenia Knoll gegenüber. Mit traumhaften Ballwechseln und sicherem Auge ließen die beiden Deutschen ihren Gegnerinnen keine Chance. Dass Ergebnis von 6:1 und 6:4 spricht dann für sich. Gratulation zum Einzug ins Halbfinale!

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Anna Zaja
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Lina Gjorcheska
Lina Gjorcheska und Xenia Knoll

Was passiert heute?

Heute startet das Viertelfinale in der Einzel-Konkurrenz. Wir dürfen uns auf hochklassige Matches freuen, denn alle Spielerinnen kämpfen um immer höhere Preisgelder. Nicht zuletzt winken auch die zu vergebenden Weltranglisten-Punkte, die wohl für alle Spielerinnen eine hohe Motivation bedeuten. Und dann die Doppel: Heute stehen die beiden Halbfinalspiele an. Mit Spannung verfolgen wir, welche Doppel ins Endspiel des 80.000-Dollar Turniers einziehen. Und mit dabei ist das deutsche Doppel Anna Klasen/Anna Zaja, die gegen die ungarisch/belgische Paarung Anna Bondar/Lara Salden antreten (Platz 3, ca. 15.00 Uhr).

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Anna Bondar

Wissenswertes

Verwarnungen (warnings)

Sicherlich hat jeder Tennis-Interessierte – wie zuletzt bei den US Open – den Ruf des Schiedsrichters „Warning“ mit anschließender Nennung des Spielernamens gehört, eine Verwarnung für einen Spieler.
Die Bestrafungen als Folge einer Verwarnung, die wegen Zeitüberschreitungen oder wegen  ungebührlichem Verhalten ausgesprochen werden, unterscheiden sich in ihren Konsequenzen. Hält der Aufschläger oder Return-Spieler die 25-Sekunden-Regel während den Punkten bzw. die 90-Sekunden-Regel während des Seitenwechsels nicht ein (ITF-Regel 29), bekommt er eine Verwarnung. Passiert es erneut, verliert ein aufschlagender Spieler jeweils diesen Aufschlag, während der Returnierende den Punkt verliert. Das setzt sich bei jedem weiteren Regelverstoß so fort.
Wird ein Spieler dagegen wegen  seines ungebührlichen Verhaltens bestraft, also beispielsweise weil er flucht, beleidigt oder seinen Schläger zerstört, kann das noch härtere Konsequenzen haben. Im ersten Schritt wird er nur verwarnt, dann folgt sofort ein Punktabzug. Bei weiteren Verfehlungen drohen in diesen Fällen dann aber anders als bei der Zeitüberschreitung auch der Verlust eines Spiels und in letzter Konsequenz die Disqualifikation. Beim Doppel wird eine Verwarnung bzw. dann die Bestrafung immer gegen das Doppelpaar ausgesprochen.

Tag 4 | 23. 09. 2021

Bergfest bei den WTO

Heute ist Bergfest bei den WTO, d.h. wir stehen in der Mitte des Turniers. Wir glauben, dass sich alle Mühen gelohnt haben und wir ein Super-Turnier auf die Beine gestellt haben. Auch wenn sich die eine oder andere Kleinigkeit noch nicht richtig eingespielt hat, so haben wir doch bislang überwiegend positive Rückmeldungen erhalten. Ein großes Lob galt vor allem auch den neu aufgebauten Plätzen. Hierauf kann vor allem Christian Tarau – das eine „T“ von T2 Sports Health Club – stolz sein. Er und seine Crew haben in nur vier Monaten aus zu einem Urwald verkommenen Plätzen die neue Anlage geschaffen. Insofern sind die WTO die Feuertaufe für die neuen Ascheplätze, die mit dem gleichen Belag wie bei den French Open ausgestattet sind.

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Blick auf den Center Court und die neue Tribüne

Was gestern geschah

Gestern wurde die erste Runde der Einzel-Konkurrenz komplettiert. Hier gab es keine großen Überraschungen wie noch am Vortag, d.h., die Favoritinnen setzen sich durch. Die an (1) gesetzte Französin Clara Burel behielt nach anfänglichen Problemen gegen Kamilla Bartone aus Lettland mit 7:6, 6:2 letztlich klar die Oberhand. Auch die an (4) gesetzte Russin Marina Melnikova ließ der Deutschen Anna Zaja mit 7:5, 6:1 keine Chance.

Das längste und vielleicht auch spannendste Spiel des Tages im Einzel fand auf Platz 3 statt. Hier gewann Lina Gjorcheska aus Mazedonien nach fast vier Stunden Spielzeit gegen die Italienerin Bianca Turati mit 7:6, 5:7 und 7:6.

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Lina Gjorcheska

In der Doppel-Konkurrenz wurde gestern die letzte Partie ausgetragen, um die erste Runde zu vervollständigen. Hier gab es allerdings eine Überraschung: Die an (2) gesetzten Reka Luca Jani aus Ungarn und ihre Partnerin Valeriya Strakhova  aus der Ukraine verloren nach hartem Kampf gegen die italienischen Schwestern Anna und Bianca Turati  mit 3:6, 7:6 und 4:10 im Match-Tiebreak. Hier kamen die Liebhaber eines Damen-Doppels voll auf ihre Kosten. Atemraubende Ballwechsel, Netzattacken, harte Aufschläge und z.T. blindes Verständnis unter den Partnerinnen, kurz: ein Doppel-Match auf höchstem Niveau. Nebenbei: Einzel und Doppel zusammengezählt stand Bianca Turati gestern fast sechs Stunden auf dem Platz. Respekt! Wir sind gespannt, wie sich die Italienerinnen im weiteren Turnier schlagen.

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Bianca Turati

Was passiert heute?

Für den heutigen Tag sind insgesamt zwölf Begegnungen auf drei Plätzen angesetzt, acht im Einzel der zweiten Runde und vier im Viertelfinale des Doppels. Dabei sind im Einzel vier deutsche Spielerinnen vertreten. Spannend dürfte es auch bei der Begegnung im Doppel werden, wenn Anna Klasen und Anna Zaja auf die an (1) Gesetzten Lina Gjorcheska aus Mazedonien und Xenia Knoll aus der Schweiz treffen. Diese Partie findet am Spätnachmittag auf Platz 1 statt. Für die Zuschauer bietet die frisch aufgebaute Tribüne auf Platz 2 damit „beste Aussichten“.

Heute spielt auch wieder Stephanie Wagner, die am frühen Nachmittag auf die an (7) gesetzte Italienerin Lucrezia Stefanini trifft. Bemerkenswert ist bei Stephanie Wagner ihr Trainer Marc-Kevin Goellner. Der frühere Davis-Cup-Spieler ist vielen Tennis-Interessierten noch als der Mann bekannt, der die verkehrtherum getragene Base-Cap salonfähig gemacht hat.

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Stephanie Wagner

Ihr Kommen angekündigt hat auch wieder die Bundestrainerin Barbara Rittner. Sie hält natürlich ein Auge auf die deutschen Spielerinnen und darauf, ob es eine der Nachwuchskräfte in die absolute Weltspitze schaffen kann. Nicht zuletzt geht es dabei auch um Fördergelder des DTB.

Wissenswertes

Welche Aufgaben hat eigentlich ein Supervisor (auch) bei den WTO?

Ein Supervisor ist eine Art Vorgesetzter der Schiedsrichter. Er hat Aufgaben von Oberschiedsrichtern zu erfüllen, wie das Kontrollieren der Plätze und das Überprüfen der Werbebanden und Farbkombinationen, damit diese in Übereinstimmung mit den Tennisregeln und Regularien der ITF stehen. Er ist die letzte Instanz in Regelfragen auf dem Platz. Tatsachenentscheidungen der Schiedsrichter kann der Supervisor allerdings nicht mehr beeinflussen, wie »In« oder »Out« oder ob der Ball das Netz berührt hat oder zweimal aufgesprungen ist.
Der Supervisor ist das Bindeglied zwischen dem Turnier und der ITF. Zusammen mit dem  Turnierdirektor stellt er den Spielplan auf, d.h. er ist von der Auslosung bis zum Finale verantwortlich für den Ablauf des Turniers. Er ist auch für die Einteilung der Stuhlschiedsrichter und deren spätere Bewertung zuständig, wobei er diese bei Fehlverhalten durchaus auch von ihren weiteren Aufgaben entbinden und nach Hause schicken kann.  Am Ende eines Turniers bespricht der Supervisor immer mit dem Turnierdirektor, welche Dinge gut gelaufen sind und wo die ITF noch Verbesserungs-Potenziale für die nächsten Turnierjahre sieht. Er händigt dem Turnierdirektor danach den »Supervisor-Report« aus, der bei der ITF archiviert wird, so dass die Entwicklung eines Turniers kontinuierlich überprüft werden kann.

Supervisor bei den WTO ist diesmal mit Sabine Schulz eine Frau. Als „Chefin im Ring“ ist sie laufend auf der Anlage unterwegs, und dass auch an ihrem gestrigen Geburtstag. Dazu gratulieren wir ihr noch nachträglich recht herzlich.

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Supervisor Sabine Schulz

Tag 3 | 22. 09. 2021

Erste Überraschungen bei den WTO

Was gestern geschah

Zunächst wurde am gestrigen Tag die Qualifikation beendet, und damit standen die acht Spielerinnen fest, die sich das Ticket für das Hauptfeld gesichert haben. Mit Lena Papadakis und Stephanie Wagner haben es zwei deutsche Spielerinnen geschafft. Gratulation!

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Stephanie Wagner

Mit Beginn der Hauptrunde gab es auch schon die erste Überraschung: Die an (2) gesetzte Spanierin Cristina Bucsa verlor gegen die Schweizerin Ylena In-Albon knapp mit 4:6, 5:7.
Noch knapper verlief das erste Match der Doppelkonkurrenz. Die deutsche Paarung Anna Klasen/Anna Zaja benötigte zweimal den Tie-Braek, um gegen das russische Doppel Ekatarina Kazionove/Ekatarina Makarova die Oberhand zu behalten. Dass die beiden Deutschen und auch die beiden Russinnen jeweils die gleichen Vornamen haben, sei nur überraschend am Rande erwähnt.

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Lara Salden verlor im Match-Tiebreak 4:10 gegen Stephanie Wagner

Weniger überraschend hingegen war die 4:6, 2:6-Niederlage der beiden deutschen Schwestern Yana und Tayisiya Morderger gegen das an (4) gesetzte ungarisch/belgische Doppel Anna Bondar/Lara Salden. Dem hartgesottenen Fernsehzuschauer ist sicherlich Tayisiya Morderger aus der RTL-Serie „Bauer sucht Frau“ bekannt. Ein bisschen Promi-Faktor kann auch den WTO nicht schaden. Dass sie aber auch richtig gut Tennis spielen kann, soll nicht unerwähnt bleiben.

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Tayisiya (l.) und Yana (r.) Morderger

“Alte Bekannte” bei den WTO

Zwei bei den WTO „alte Bekannte“ kreuzten im letzten Spiel des Tages auf Platz 1 die Schläger. Die mit einer Wildcard ausgestattete Mina Hodzic und Katharina Gerlach boten den Zuschauern ein hochklassiges Match mit herausragenden Ballwechseln, das Katharina Gerlach letztlich mit 6:1, 6:3 für sich entschied. Hier dürfen wir uns – wie schon in den letzten Jahren auf der Anlage des Tennisclub Bierstadt – auf weitere sehenswerte Aufschläge freuen.

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Katharina Gerlach
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Mina Hodzic

Was passiert heute?

Der Kampf um Weltranglisten-Punkte geht weiter

Heute werden die jeweils erste Runde der Einzel- und der Doppelkonkurrenz zu Ende gespielt. Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit, doch die Vorhersagen lassen auf einen sonnigen Tag hoffen. Auch die an (1) gesetzte Französin Clara Burel greift in das Turnier ein. Ihr Match gegen die Lettin Kamilla Bartone ist für den frühen Nachmittag auf Platz 3 angesetzt. Der weitere Spielplan kann wie bisher auch der Anzeigetafel und natürlich auch der WTO-Internetseite entnommen werden.

Platz 2 ist ab heute für die Zuschauer vorgesehen. In einer „Nacht- und Nebelaktion“ haben fleißige Helfer die große Tribüne aufgebaut. Damit ist nun auch für etwas mehr Bequemlichkeit bei den Zuschauern gesorgt. Und für  Alle, die bei den vielen attraktiven Spielen Hunger und Durst bekommen, sei ein Gang in das Turnierdorf empfohlen. Hier kümmert man sich professionell um das leibliche Wohl.

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Das Turnierdorf

Tag 2 | 21. 09. 2021

Hoher Besuch bei den WTO

Was gestern geschah

Gestern starteten die WTO mit der Qualifikation. Die Spielerinnen boten z.T. hochklassiges Tennis mit fantastischen Ballwechseln. Schließlich geht es ja ums Weiterkommen ins Hauptfeld und damit um Weltranglisten-Punkte.

Highlight des Tages bei den WTO war gestern aber sicherlich der Besuch der Bundestrainerin Barbara Rittner auf der T2 Anlage, die sich insbesondere die deutschen Nachwuchsspielerinnen angesehen hat. Für uns gab es die Möglichkeit für ein Kurz-Interview.

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Kampf auf allen Plätzen

Drei Fragen an Barbara Rittner

Wie wichtig sind Turniere wie die WTO für den deutschen Tennis-Nachwuchs?

„Unglaublich wichtig! Die WTO und auch kleinere Turniere geben den jungen Spielerinnen die Möglichkeit, neben Erfahrungen auch Punkte für die Weltrangliste zu sammeln. Je mehr Punkte sie haben, desto leichter wird es für sie, bei den großen Turnieren ohne Qualifikation ins Hauptfeld zu kommen. Und zur Unterstützung und Förderung geben wir jungen Talenten auch gerne mal Wildcards, wie auch diesmal wieder bei den WTO. Nicht zuletzt gibt es auch Preisgelder zu erspielen, die den jungen Spielerinnen helfen, die Kosten ein wenig zu reduzieren.“

Apropos Kosten: Ab wann etwa trägt sich das Turnierspielen für eine Tennisspielerin, d.h., ab wann lohnt sich der Sprung vom Halbprofi zum Vollprofi?    

„Realistisch gesehen ab den Top 100.“

Die osteuropäischen Spielerinnen haben in den letzten 20 Jahren extrem aufgeholt und dominieren die Turniere international. Was machen sie anders als die Deutschen?

„Erfolgreich Tennis zu spielen ist für die osteuropäischen Spielerinnen existenziell. Es gibt ihnen die Möglichkeit, aus dem Alltag und aus z.T. schlechten sozialen Verhältnissen auszubrechen. Für die deutschen Nachwuchsspielerinnen hingegen gibt es zu viel Ablenkung. Im Grunde sind sie einfach zu verwöhnt und sind dementsprechend nicht auf den Erfolg fokussiert.“   

Barbara Rittner
Barbara Rittner beobachtet den Nachwuchs - diesmal mit ihrem Hund

Interview mit dem Turnierdirektor

Mit der Höhe des Preisgeldes steigt offensichtlich auch das Interesse der Medien. Gestern war HR3 auf der T2-Anlage, um ein Interview mit dem Turnierdirektor Rolf Schmid zu führen. Dies und einige weitere Eindrücke vom Turnier konnte dann gestern Abend in der Hessenschau auf HR3 gesehen werden. Natürlich nutzten die Reporter auch die Gelegenheit, um mit der Bundestrainerin ins Gespräch zu kommen.

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Turnierdirektor Rolf Schmid im Interview mit HR3

Was passiert heute?

Der Kampf um Weltranglisten-Punkte beginnt

Acht Spielerinnen haben sich durch die Qualifikation gekämpft und es ins Hauptfeld geschafft. Außerdem wurden vier Wildcards vergeben, zwei vom DTB und je eine vom HTV und dem Turnierdirektor Rolf Schmid. Die Wildcards gingen an Kathleen Kanev, Anna Klasen, Mina Hodzic und Laura Putz. Jetzt kann das „eigentliche“ Turnier beginnen und damit der Kampf um die begehrten Weltranglisten-Punkte. Zumindest einen Punkt haben alle Spielerinnen des Hauptfeldes sicher, denn auch die Verliererinnen der ersten Runde erhalten jeweils einen Weltranglisten-Punkt.

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Hochklassiges Tennis auf allen Plätzen

Tag 1 | 20. 09. 2021

Wer schafft es ins Hauptfeld?

Was passiert heute?

Heute starten die WTO, das größte deutsche ITF-Turnier. Das Hauptfeld wird aus insgesamt 32 Spielerinnen bestehen, von denen sich die besten 24 direkt über ihre Weltranglistenplatzierung qualifizieren. Die übrigen 8 Startplätze werden bei einem Qualifikationsturnier, das heute und am morgigen Vormittag ausgetragen wird, ausgespielt. Insgesamt werden 32 Spielerinnen um die begehrten Plätze im Hauptfeld kämpfen, so dass bereits heute mit spannenden Matches zu rechnen ist.

Wiesbaden Tennis Open 2019 | Foto: Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de
Das WTO-Team und die Ballkinder 2019

Aber nicht nur bei den Einzeln wird gekämpft. Auch bei den Doppelspielerinnen geht es um Weltranglistenpunkte. 16 Paare haben hier gemeldet. Die letzten Jahre haben immer wieder gezeigt, dass nicht die nach Weltranglistenplatz besten Spielerinnen am Ende erfolgreich waren, sondern die Spielerinnen, die am besten miteinander harmoniert haben. Und das ist es, was den besonderen Reiz des Doppels ausmacht.

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In or Out? Bei den WTO entscheidet immer noch der Schiedsrichter und nicht das Hawk-Eye

Was wurde eigentlich aus der letzten WTO-Siegerin?

Das letzte WTO-Turnier wurde Corona-bedingt in 2019 auf der Tennisanlage des Tennis-Club Bierstadt in Wiesbaden ausgetragen. Die Siegerin im Einzel war die Tschechin Barbora Krejčíková. Als damalige Nr. 1 der WTA Doppel-Weltrangliste hatte Sie nach den Siegen bei den French Open 2018 und Wimbledon 2018 bereits hochklassige Erfolge vorzuweisen. Ihre größten Erfolge kamen aber danach: der Sieg bei den French Open 2021 im Einzel und in der Doppel-Konkurrenz sowie ihr Triumph bei den Doppel-Konkurrenzen der Olympischen Sommerspielen in Tokio, jeweils zusammen mit ihrer Partnerin Katerina Siniakova. Aktuell belegt Barbora Krejčíková die Plätze 3 in der WTA Doppel-Weltrangliste sowie 11 in der WTA Einzel-Weltrangliste.

Wiesbaden Tennis Open 2019 | Foto: Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de

Wissenswertes

Die WTO werden auf der Anlage des T2 Sport Health Club ausgetragen. Die Plätze wurden neu aufbereitet und mit einem Belag versehen, der dem Belag bei den French Open entspricht. Ursprünglich fanden die Spiele  im Racing Club de France und im Stade Français auf Rasen statt. Für eine Daviscup-Auseinandersetzung wurde 1928 ein neues Stadion in der Nähe der Porte d’Auteuil errichtet, das nach dem Kampfflieger Roland Garros benannt wurde. Für die Plätze wurde als Belag rote Asche gewählt, die aus zermahlenen Ziegelsteinen hergestellt wurde.

Nicht nur bei den WTO stellt der Belag für die Tennisspielerinnen eine besondere Herausforderung dar. Er zwingt zu einem geduldigen Spielaufbau, Netzangriffe werden erschwert und die Spiele dauern meistens länger als beispielsweise auf einem Hartplatz.